Reiseziel Hiddensee

Café und Galerie Hedins Oe

Das Café Hedins Oe leitet seinen Namen von einer (vermuteten) alten Bezeichnung der Insel Hiddensee ab. Der Begriff „Oe“ steht in den nordischen Sprachen für Insel und Hedin war ein sagenhafter König, der in einer heute nicht mehr nachvollziehbaren Beziehung zu Hiddensee stand.
Aus der Insel des Hedin („Hedins Oe“) wurde durch eine Lautverschiebung „Hiddensee“. So jedenfalls die Theorie.

Lage und Angebot

Cafe Hedins Oe / © Reiseziel Hiddensee 2011

Cafe Hedins Oe

Zurück zum gleichnamigen Café. Das befindet sich etwas versteckt im Mühlweg 43, kann aber auch über den westlich davon verlaufenden Hügelweg erreicht werden. Der Müh- als auch der Hügelweg zweigen vom zentralen Kirchweg in Kloster ab und führen in das sich hinter Kloster erstreckende Hochland.

Das von Uwe und Gabi Gohlke geführte Café bietet seinen Gästen täglich frisch zubereitete Fisch-, Sanddorn- und Kuchenspezialitäten. Bei den Fischen handelt es sich um die üblichen Arten wie Scholle und Dorsch, wie sie in den Ostseegewässern vorkommen. Empfehlenswert sind auch die Sanddornspezialitäten, von denen ich annehme, dass sie aus Hiddenseer Sanddorn zubereitet werden, der in großer Menge auf dem Dornbusch wächst.

Nebenbei fungiert das Hedins Oe auch als Galerie für Künstlerausstellungen, hauptsächlich aus dem graphischen Bereich (Malerei, Holzschnitt, Photographie). Die Ausstellungen werden auf der Webseite seit dem Jahr 2003 aufgelistet und können kostenfrei in der Öffnungszeit des Cafés besichtigt werden.

Obwohl der Gästeraum im Hedins Oe mit seiner Galerie zum Verweilen einlädt, würde ich meinen Kaffee oder mein Essen immer draußen im gemütlichen, grünen Gartenbereich des Cafés einnehmen. Unter dem großen Kirschbaum sitzend und die Ruhe genießend (am Mühlweg und Hügelweg herrscht nicht derselbe Publikumsbetrieb wie im Kirchweg), hält man es eine ganze Weile aus und hat zudem einen schönen Ausblick auf das Hiddenseer Hochland.