Die besten Badestrände auf Hiddensee

Die besten Badestrände auf Hiddensee

Strand mit Bademöglichkeit am Enddorn

Wo es eine südliche Badestelle gibt, muss es auch einen nördlichsten (Bade)strand geben. Den findet der Inselbesucher am Enddorn.
Dieser Küstenabschnitt liegt am Übergang der Ostsee zum Bodden (ich würde sogar sagen, eher Bodden) und entspricht jetzt nicht so sehr den Erwartungen eines Badestrandes. Ich habe ihn dennoch in diese Übersicht mit aufgenommen, weil er tatsächlich stark frequentiert wird. Es finden sich hier mindestens genauso viele Besucher ein, wie am Kleinen Leuchtturm auf dem Gellen.
Enddorn-Strand nenne ich das übrigens deshalb, weil der nächste markante Hügel des Hochlandes der Enddorn ist.

Man erreicht den Strand am Enddorn über Grieben kommend auf einem Plattenweg. Ein Trampelpfad bildet das letzte Teilstück. Angekommen, kann man die Fahrräder an Holzgeländern auf einer großen Freifläche vor dem Strandzugang absperren.
Genau an dieser Stelle trifft das vom Dornbusch auslaufende Steilufer auf den neuen Bessin, einem in Bildung befindlichen Küstenhaken. Es ist auch nur dieser sehr übersichtliche Bereich, in dem das Baden lohnenswert scheint. Im Wasser liegen nicht allzu viele Steine, die Sandqualität ist zufriedenstellend und es herrscht auch selten eine starke Brandung. Aber die meisten Leuten begnügen sich bei einem Besuch des Strandes mit einer kleinen Uferwanderung Richtung Steilküste – und das soweit, wie es eben erlaubt ist. Früher war das Umrunden des Hochlandes am Fuß der Steilküste zwar nicht gern gesehen, aber noch nicht verboten. Hier am Enddorn-Strand kann man erahnen, warum vor einigen Jahren ein Verbot erlassen wurde. Die Steiluferzone ist kein Sandstrand zum Liegen und Ausruhen. Sie gebärdet sich naturbelassen roh, wild und stetig verändernd. Hier möchte man nicht sitzen, liegen oder baden.
Aber auch in die andere Richtung, am flachen Bessin entlang kann man laufen. Zumindest bis man auf die Grenze zur Kernzone des Nationalparks trifft (eine Gemeinsamkeit mit dem südlichsten Ende). Hier findet man wieder einen weichen Strandsand vor, wo man es sich immerhin fürs Sonnenbaden gemütlich machen kann. Die Uferzone ist allerdings von großen Steinen übersät und nicht selten von einem zentimeterdicken Algenteppich bedeckt. Wellen gibt es hier selten und so schwappt diese Algenbrühe nur etwas lustlos hin und her. Absolut keine Badeempfehlung.

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